Ungarn

Ungarn ist einer der ältesten Staaten Osteuropas mit einer alten magyarischen Tradition. Der Binnenstaat grenzt im Norden an die Slowakei, im Südwesten an Slowenien, im Süden an Kroatien und Serbien, im Osten an Rumänien sowie im äußersten Nordosten an die Ukraine. In der Hauptstadt Budapest können die Urlauber eines der schönen Ferienhäuser bewohnen und dort die Ruhe des Urlaubs genießen. Ungarn besteht überwiegend aus Tiefland und die weiten fruchtbaren Ebenen des Donaubeckens nehmen große Teile des Landes ein. Niedrige Hügel und Berge liegen im Norden und Westen. Das dominierende Pannonische Becken, dessen zentraler Teil das Alföld ist, erstreckt sich über den gesamten südlichen und östliche Teil des Landes. Es wurde durch die Donau und ihre Nebenflüsse mit dicken Lössschichten und Sand aufgefüllt. Die Ungarischen Mittelgebirge trennen die Tiefländer voneinander. Westlich der Donau erhebt sich das Transdanubische Hügelland, welches sich in verschiedenen Bergketten unterteilt. Nordwestlich davon beginnt die Niederungarische Tiefebene, durch die die Donau im Norden fließt. Es herrscht ein kontinentales Klima mit kalten Wintern und warmen Sommern. In den Sommermonaten können Dürreperioden auftreten, aber Gewitter auch ergiebige Gewitter bringen. Die Schneeschmelze im Alpengebiet führt im Frühjahr oft zu Überschwemmungen. Die dienst ausgedehnten Wälder wurden schon vor langer Zeit gerodet. Heute sind besonders in den Mittelgebirgen wieder Laubwälder verbreitet, die zum Teil aufgeforstet werden, und in denen ein reicher Rot- und Schwarzwildbestand vertreten ist. Die großen Sumpfgebiete in den Flussauen sind ein Paradies für Wasservögel wie Kraniche, Reiher und Kormorane. Die intensive Industrialisierung in den letzten 20 Jahren hat die Umwelt stark belastet und der Umweltschutz hat noch keinen hohen Stellenwert.

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